logo st benedikt

Liebe Orgel-Gruß-Empfänger/innen,

hier der nächste Link:

https://youtu.be/LzMOLK4uy2Q

Viel Freude beim Zuhören und herzliche Grüße,

Christian Stegmann

Es ist einfach eine schöne Art Gottesdienst zu feiern, wenn man am frühen Abend am ehemaligen Gartenschaugelände am Winterhafendamm in Kitzingen zusammenkommt. Eigentlich braucht es gar nicht viel. Ein kleines Sitzkissen, eine Gruppe, die ein paar Gedanken zu Gott und der Welt mitgibt und ein paar Lieder, die wir uns gegenseitig schenken.

"Hier sind meine Hände und meine Seite" (vgl. Joh 20,27)

Es tut einfach gut, wenn die Natur wieder zum Leben erwacht und Menschen spüren: Schön, was Gott uns schenkt. Gerade der Mai zeigt sich da in seiner besonderen Pracht. Alles steht in Blüte, die Natur kommt nach den kalten Tagen explosionsartig zum Vorschein und auch die Temperaturen laden zum Genießen ein.

Liebe Kinder,

Liebe Eltern,

schon mal was davon gehört? Sonntag mal anders gestalten - als Ausschlafen, lange Frühstücken und dann überlegen, was man spielt. Vielleicht habt ihr auch mal Lust eine Geschichte von Jesus zu hören, ein paar Lieder zu singen und etwas zu basteln.

Der gemütlichste Ort, den ich mir vorstellen kann - so sagen viele - ist mein Wohnzimmer. Manche sagen auch: „Ich freue mich, wenn ich endlich auf meine Couch komme.“

Die Corona-Pandemie und Seelsorge im Kitzinger Land

Vielleicht haben Sie sich auch in den letzten Tagen diese Frage gestellt: Wie geht es weiter mit der Kirche in Kitzingen? Eine nicht ganz einfach Frage, auf die ich Ihnen gerne eine Antwort nach dem jetzigen Stand der Dinge geben möchte.

Es wird in der kommenden Zeit sicherlich anders weitergehen mit der Kirche und den Angeboten, die die Kirche für unser religiöses Leben zur Verfügung stellt. Gottesdienste können auch weiterhin nicht so stattfinden, wie wir das gewohnt sind. Auch als Kirche tragen wir Verantwortung für unsere Gesellschaft und die Gesundheit des einzelnen Menschen. Mir ist bewusst, dass das für uns Christen etwas schmerzliches ist, aber ich bitte Sie: Haben Sie Verständnis, dass im Augenblick keine Aussage gemacht werden kann, ab wann wir wieder Gottesdienste in der Kirche miteinander feiern können. Die Diözese Würzburg und die unterschiedlichsten Medienportale bieten Gottesdienste über das Fernsehen bzw. einzelne Gemeinde streamen Gottesdienste, zu denen wir eingeladen sind, mitzufeiern.

Ebenso versuchen wir als Pfarreiengemeinschaft über unsere Homepage entsprechende Hausgottesdienste und andere Gottesdienstformen für Sie bereit zu halten. Diese können Sie gerne über unsere Homepage abrufen, sie liegen aber auch in unseren Kirchen aus. Bitte machen Sie davon Gebrauch. Jedes Gebet, bei dem wir Gott bitten, er möge in unserem Leben mitgehen, ist wertvoll und hilft uns durch diese Zeit zu gehen.

Was wir aber tut können: „Abstand halten, ohne auf Abstand zu gehen“, so sage ich es immer wieder, wenn mich jemand fragt. Ja, das Gebot der Stunde ist, die nötige Distanz zueinander zu halten, um uns und andere nicht zu gefährden. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir in der nächsten Zeit eine Pause zu Gott einlegen sollen. Im Gegenteil, gerade jetzt ist es wichtig, dass wir zum Beispiel ein kleines Stoßgebet formulieren, tagsüber mal das Gotteslob aufschlagen und ein Gebet sprechen oder sich einen Hausgottesdienst herzunehmen und miteinander als Familie diesen zu beten.

Ich sehe es weit sinnvoller an, wenn man eine kleine Gemeinschaft bildet in einen Haus, sich zusammensetzt und einen kleinen Gottesdienst miteinander feiert. Hier geht die Gemeinschaft untereinander nicht verloren und Gott ist auch zwischen den Zeilen unseres Menschsein spürbar. Probieren Sie es einfach mal aus!

Ich bin sicher, Sie werden erstaunt sein, wie gut das tut. Gott sagt mir seine Nähe im Gebet zu und ich darf mit bestärken lassen von anderen, die mit mir beten.

Hilfen dazu, wie ich schon gesagt habe, finden Sie auf unserer Homepage und als Auslage in den Kirchen.

Ostern haben wir ja nicht nur gefeiert, sondern auch weiterhin befinden wir uns in der Osterzeit, die unser Leben prägen will. Vielleicht ist diese Corona-Pandemie auch eine Chance, nicht nur auf eine Form des Gebetes, nicht nur auf die Eucharistie, die wir miteinander feiern, zu blicken, sondern die ganze Vielfalt des Gebetes neu zu entdecken. Das kann ein kleines Gebet in der Stille sein, das kann ein Gottesdienst in der Familie sein, dass kann das Lesen in der Heiligen Schrift sein, dass kann auch ein Verweilen in der Kirche ganz alleine sein, aber auch ein Gottesdienst der durch Fernsehen in unser Wohnzimmer kommt. Gott wandelt mein Leben immer da, wo ich aufbreche zu ihm und sei es auch mal ein Spaziergang in der Natur.

Es gibt viele Möglichkeiten, Gott wahrzunehmen und dabei eine kleine Gemeinschaft zu werden, die uns trägt. Auch das Tun füreinander, ist für mich schon Gottesdienst. Da, wo wir anderen helfen im Alltäglichen zum Beispiel beim Einkauf, ein Gespräch über den Gartenzaun, ein Gruß über die Distanz, die wir halten. Viele sind froh, solche Gesten geschenkt zu bekommen. Manchmal, wenn man dann später darüber nachdenkt, kann man auch sagen: Toll, hier war etwas spürbar von Gott.

Auch hierzu möchte ich Sie ganz herzlich ermutigen. Das wir eine Gemeinschaft von Christen sind, die sich helfen und tragen. An Ostern war das Grab leer und es brauchte bei den Frauen Zeit, bis sie begreifen konnten: Jesus ist auferstanden.

Stehen auch wir auf füreinander und für Gott, damit die Zeit eine wertvolle Zeit wird, in der wir die Vielfalt unseres Glaubens wieder neu erfahren.

Pfarrer Gerhard Spöckl

Bitte beachten Sie hier unsere aktuellen Nachrichten bzw. Aushänge in unseren Kirchen.

Ich finde die Gedanken von Bischof Wilmer sehr spannend: Kirche das bedeutet, sich auf die Suche nach Gott machen in den unterschiedlichsten Formen.

Am Karsamstag besuchten Pfarrer Gerhard Spöckl und Sozialpädagogin Sabine Staab das Krankenhaus "Kitzinger Land" und hatten ein ganzen Sack von Grüßen in einer Tasche.

Liebe Besucher unserer Homepage!

Hey, alles in Ordnung, wenn die Kirche an Ostern leer ist! Damals war das Grab auch leer!“ - eine Kirchengemeinde in Amerika baute vor ihrer Kirche ein Schild auf, auf dem genau diese Sätze standen. So stand es in einer Mail, die ich zu Ostern zugeschickt bekam.

In den Einrichtungen der Krankenhäuser und Pflegeheimen werden die Materialien, die das Personal vor Corona schützen sollen, knapp. Oft fehlt es an geeigneten Gesichtsabdeckungen. Auch die Pflegeeinrichtungen der Caritas ist davon im Augenblick betroffen.

Liebe Empfänger/innen des kleinen Orgelgrußes,

über die Kar- und Ostertage erhalten Sie drei Orgel-Gruß-Links, die aber als eine zusammenhängende Sinneinheit zu verstehen sind.

­