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Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.

Markus 9,35

Wer ist für mich wahrhaftig mächtig? Sind es die Manager großer Unternehmen, die über viele Arbeitsplätze und Geld entscheiden? Oder die Politiker und Politikerinnen in der Welt, die über eine großen politischen Einfluss verfügen oder ihre Macht durch ihr Militär ausüben?

Was heißt es als Christ wirklich wahrhaft mächtig zu sein?

Das wird für mich in Jesus Handeln sichtbar. Nicht, indem er mit Vorschriften und Anweisungen kommt. Sondern als eine Person des Vertrauens und der Menschen freigibt aus jeglicher Abhängigkeit und Knechtung. Durch Jesus schenkt Gott uns Menschen die Freiheit der Gotteskinder. Als Gotteskinder können wir aufrecht durchs Leben gehen und uns unseres Lebens freuen können.

Jesu Macht basiert für mich auf dem Dienst der Liebe zu uns Menschen. Die Liebe zu uns Menschen ist sein Lebenselixier für uns Menschen. Sein Lebenselixier – die Liebe – ist für mich die Liebe aus Hingabe. Hingabe in dem, dass wir Solidarität geschenkt bekommen und die Achtung vor jedem Menschen.

Daher ist für mich auch der Dienst von so vielen Menschen in unserer Gemeinde der wahrhaft mächtige Dienst in unserer Welt. Sei es in den Kindergärten oder Altenheimen. In der häuslichen Pflege und der liebevollen Erziehung der Kinder von Müttern und Vätern. Oder die vielen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen in Feuerwehr und Rotem Kreuz. Das sind für mich die wahrhaft mächtigen Dienste von so vielen Menschen, die handeln aus der Position der Freiheit heraus. Nicht weil sie es für jemanden tun müssten, sondern weil sie es aus Hingabe tun. Aus Hingabe zu etwas das für sie kostbar und wichtig ist – aus Liebe.

Ihr Christof Brod

 

Bildrechte:

Bild: Peter Weidemann
In: Pfarrbriefservice.de

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