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Weltkindertag und Frieden

Am 20.9. war der Weltkindertag unter dem Motto „Gemeinsam für Kinderrechte“. Dieses Jahr ging es vor allem um das Thema Teilhabe und Frieden. Für Kinder und Jugendliche herrschen momentan ungewisse Zeiten zwischen Pandemie, Klimawandel und Ukrainekrieg.

In Artikel 27 der UN-Kinderrechtskonvention heißt es, dass jedes Kind ein Recht darauf hat, gut leben zu können und alles zu erhalten, was es braucht, um gut, gesund und fröhlich aufwachsen zu können. Dazu gehört auch, in Frieden zu leben.

Wir selbst hier können leider nicht direkt etwas am Krieg ändern, aber jeder kann für sich selbst versuchen, etwas Frieden zu verbreiten. Sei es in der Familie, auf der Arbeit oder die Kinder in Schule und Kindergarten.

Man muss vielleicht nicht immer auf seinen Standpunkt bestehen. Manchmal hilft es, zu atmen, einen Schritt zurück zu treten und sich die Situation von außen zu betrachten. Bin ich wirklich auf mein Kind oder meinen Mann sauer oder war an diesem Tag vorher schon zu viel? Habe ich schlecht geschlafen, war meine Chefin auf der Arbeit ungerecht und der Autofahrer hat mir die Vorfahrt genommen?

Manchmal ist es besser, kurz inne zuhalten und in sich hineinzuhören, welches Bedürfnis vielleicht bei mir selbst unerfüllt ist. Brauche ich nach der Arbeit vielleicht eine kurze Ruhepause, eine Sporteinheit zum Runterkommen oder einen Moment Ruhe im Gebet. Was kann ich selbst tun, um mich besser zu fühlen? Ich kann Verantwortung dafür übernehmen, wie ich mich fühlen will. Dafür braucht es Übung und es ist wichtig, seinem Umfeld klar zu sagen, was man braucht.

Aber so kann ein kleiner Friedenskeim wachsen und gedeihen.

 

Eva Kaluza

25.09.2022

 

 

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