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Wir haben der Liebe geglaubt: (vgl. 1 Joh 4,16)“

Ist es in unserem Leben vorstellbar, dass mitten in einem grauen All-Tag sich von Grund auf und mit einem mal alles verändert: meine Sichtweise, mein Horizont, mein Leben? So sehr, dass ich alles Bisherige dafür lasse?

Es ist die Frage, danach, was mit Simon und Andreas, mit Jakobus und Johannes passierte, in dem Moment, als Jesus sie rief; sie, die beim Fischen waren. (Mk 1,16-20) Plötzlich ist in ihrem Leben alles anders. Es wird uns berichtet, dass sie „sogleich“ reagierten, alles beiseite lassen und Jesus nachfolgten. Warum?

„Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluss oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt.“ (aus: Benedikt XVI., Enzyklika DEUS CARITAS EST, 1)

Die Begegnung mit Gott stellt alles in ein neues Licht. Was genau in den Vieren vor sich ging, wissen wir nicht und war sicher sehr individuell. Aber die Begegnung rief in allen eine klare Entscheidung hervor: mit Jesus zu gehen.

Wir haben der Liebe geglaubt: (vgl. 1 Joh 4,16) So kann der Christ den Grundentscheid seines Lebens ausdrücken. (ebd.)

Gott sucht uns - suchen wir auch ihn!

Eine Zeit der Lesung der Heiligen Schrift, einige Minuten in der Stille meines Gebets, die Begegnung mit Gott in der Eucharistie,... können solche Momente sein, in der wir der Liebe begegnen können und sie uns fragt, ob wir ihr glauben.

Ihnen allen einen gesegneten Sonntag!

Sabine Staab, Sozialpädagogin

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